Willkommen im Bürger-Klimapark
[2022 bis 2025 errichtet]
Aus einer 7,3 Hektar großen Agrarfläche wurde ein Modellraum für natürlichen Klimaschutz, Klimaanpassung, Umweltbildung und Bürgerbeteiligung. Gefördert wurde das Projekt vom Bundesprogramm „Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den Klimawandel“.
Das Vorhaben wurde 2021 als Baustein des integrierten Klimaschutzkonzepts beschlossen und bis Ende 2025 schrittweise umgesetzt. Es liegt in direkter Nachbarschaft zum Naherholungsgebiet "Hopener und den Fischteichen.
Im Mittelpunkt steht die klimaangepasste Umgestaltung der Fläche mit mehr als 11.400 gepflanzten Bäumen und Gehölzen, wodurch auf Lange Sicht eine CO₂-Senke entsteht. Besonders hervorzuheben ist der Schulwald, der gemeinsam mit vier Schulen und weiteren Partnern angelegt wurde. Auf Grundlage eines 30-jährigen Kooperationsvertrags wird er langfristig als „grünes Klassenzimmer“ genutzt.
Ergänzt wird der Park durch eine Streuobstwiese, einen Klima-Rundgang mit Infostationen, einen Wassergarten, ein Feuchtbiotop mit Tümpel sowie besondere Erlebnisräume zur Veranschaulichung von Mikroklimaeffekten. Durch die Entfernung von Drainagen und Maßnahmen zum Wasserrückhalt werden zudem Wasserhaushalt und lokales Klima verbessert.
Unsere Motivation
Die Folgen des Klimawandels sind auch bei uns spürbar: Die Temperaturen steigen, Wasser wird phasenweise knapper und das Artensterben nimmt zu. Natürlicher Klimaschutz verbindet den Schutz von Klima und Natur.
Unser Projekt
Der Bürger-Klimapark ist ein Mitmach-Projekt für Lohner Vereine, Schulen und andere Gruppen, die eigene Klima- und Umweltschutzprojekte umsetzen. Zugleich entsteht ein Ruheort der Klima-Lernen ermöglicht und zu Klima-Handeln anregt.
Faktor Zeit
In den nächsten 50 Jahren wird sich in dem neu gestalteten Gebiet immer mehr Vielfalt entwickeln, in dem heimische Pflanzen und Tiere die neuen Biotopstrukturen besiedeln und sich die Artenzusammensetzung zunehmend stabilisiert.
2026: Nahaufnahmen 20.07.2026.
07/2026
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Unsere drei
Strategien
Um die Natur in einem ausgewählten Gebiet für die Herausforderungen des Klimawandels zu wappnen und ökologische aufzuwerten, werden seit 2022 diese drei Strategien verfolgt und umgesetzt:
Mitmachen | Mitwirken
Lernen | Erholen
Umgestalten | Pflanzen
Die wichtigsten Klimaschutzleistungen der Bäume und Gehölze:
Durch ihr Wachstum entziehen Bäume der Luft das Treibhausgas CO2 und tragen so aktiv zum natürlichen Klimaschutz bei. Durch das Laub und Totholz wird im Waldboden besonders viel Kohlenstoff gespeichert und im Humus- und Mineralboden angereichert. Humusreicher Boden, der beschattet ist, trocknet weniger aus.
Allein mit der Reduktion von Kohlendioxid durch Bäume können wir die stetige Zunahme an Treibhausgasen durch den Menschen nicht aufhalten. Wir müssen es schaffen den durch den Menschen verursachten Ausstoß von Treibhausgasen zu minimieren. Hier sind Beispiele für Klimaschutzmaßnahmen in Lohne:
Bäume wirken wie eine natürliche Klimaanlage. Jeder ausgewachsene Laubbaum kann an einem heißen Sommertag die Menge von mehreren Badewannen voll Wasser verdunsten (200 - 400 Liter). So kühlt er seine Umgebung im Sommer um bis zu 3° Celsius ab. Gleichzeitig reflektieren Laubbäume mehr Sonnenlicht. Damit wird in Hitzephasen weniger Energie an der Erdoberfläche in Wärme umgewandelt.
Im Wald und unter Bäumen ist das Wasserspeichervermögen im Boden erhöht. Durch die gebildeten Hohlräume kann der Waldboden mehr Niederschlagswasser aufnehmen und speichern. Viele gute Gründe also, um beispielweise im eigenen Garten Bäume zu pflanzen und so für Beschattung zu sorgen.
Die nachhaltige Holznutzung verstärkt im Übrigen die Klimaschutzleistung. Besonders hoch fällt sie aus, sobald durch Holz emissionsstärkere Rohstoffe und Materialien wie Beton, Stahl oder Kunststoff etwa in der Baubranche ersetzt werden.
Das Bautagebuch zeigt die Entwicklung der Fläche seit 2022:
2026: Luftaufnahmen 02.07.2026 - 18.06.2026
07/2026
06/2026
06/2026
06/2026
2026: Luftaufnahmen 10.03.2026.
03/2026
03/2026
2022: Luftaufnahmen vorher - Getreide- und Maisanbau
03/2022
03/2022
2025: Luftaufnahmen nach der Eröffnung am 26.10.2025.
10/2025
10/2025
BAUTAGESBUCH Mai 2023 bis Juli 2025
05/2023
06/2023
07/2023
08/2023
10/2023
10/2023
03/2024
03/2024
06/2024
06/2024
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10/2024
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12/2024
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12/2024
04/2025
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07/2025
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Dokumentation der Entwicklung 2022 bis 2025:
Die ersten Luftbildaufnahmen zeigen das Gebiet im März 2022.
Das erste Stillgewässer wurde im Juni 2023 fertiggestellt.
Die Setzlinge im Schulwald wachsen seit Februar 2023 (Pflanzzeit).
Der Wegebau erfolgte von Oktober 2023 bis Oktober 2024.
Die Bäume und Sträucher wurden im Dezember 2024 gepflanzt.
Regio-Saatgut wurde im April 2025 eingesät.